|
Am 24. Januar 1975
fand die erste Chorstunde des nach 15-jähriger Pause wieder neu gegründeten
Kirchenchores Hoch-Weisel/Hausen unter der Leitung des Musikpädagogen Dr. Ernst
Weidmann statt, der den Chor bis in das Jahr 1987 dirigierte. Unter seiner
Leitung wurden zahlreiche Abendmusik-Veranstaltungen mit hohem Anspruch an Werksauswahl
und gestalterische Ausführung durchgeführt. Der Chor hatte sich seither ein
großes Repertoire an drei- und vierstimmigen Choralsätzen erarbeitet. Motetten
und Kantaten der alten Meister, wie Buxtehude, Bach, Händel und viele andere
gaben den Gottesdiensten und Taufen ihr besonderes Gepräge. Auch die Ausgestaltung
der nächtlichen Christmette am Heiligen Abend wurde seit 1977 zum festen Brauch.
Die Abendmusik am Ende des Kirchenjahres entwickelte sich zu einer festen
Einrichtung des Kirchenchores und der beiden Kirchengemeinden. In der Zeit von
1975 bis 1987 wurde die beliebte Abendmusik 12 Mal angeboten. Begleitet wurde
der Kirchenchor von einem Kammerorchester (Flöte, Viola, Violine und Cembalo).
Zusätzlich zu den Abendkonzerten wurden auch regelmäßig Adventskonzerte in
Hoch-Weisel aufgeführt. Absolute Höhepunkte waren die Aufführung des "Messias"
von Händel in Teilen im Jahr 1979 und der unvergessene "Kleine Zoo" im Bürgerhaus
Butzbach. Im Jahr 1989 trennten sich die Chormitglieder Hoch-Weisel
und Hausen-Oes. Danach wurde Frau Hela Menger, ebenfalls Musikpädagogin, als
Chorleiterin verpflichtet. Dieses Amt übte sie bis zu ihrer Erkrankung im
Frühjahr 2002 mit Hingabe und
Engagement aus. Unter ihrer Leitung wurden ebenfalls besondere musikalische
Leckerbissen, wie die Deutsche Messe von Franz Schubert und die Messe Nr. 7 von
Charles Gounod und viele mehrstimmige Choräle aufgeführt.
Seit Juli 2003 hat Chordirektor Christoph Könitzer die
musikalische Leitung des Kirchenchores Hoch-Weisel übernommen.
|