Ostheim
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Gesangverein 1855 Germania Ostheim
letzte Änderung: 26.03.2012

Der Verein wurde 1855 gegründet
und hat heute 98 Mitglieder.

Geprobt wird Dienstags von 20.45-22.15 Uhr
im DGH Ostheim und jeder ist willkommen.

Ansprechpartner: Christoph Könitzer

Kontakt

Die "Singing Sisters"

Einige Damen haben sich formiert und singen etwas andere Lieder mit entsprechendem Outfit.
Dabei werden die Zuhörer oder Personengruppen auch einmal aufs Korn genommen.
Geprobt wird immer Donnerstags ab 20.00 Uhr.

Die "Männers"

Einige Männer singen die schon bald vergessenen Lieder, die nach der Singstunde im Männerchor in gemütlicher Runde gesungen wurde.

 

Die Chronik vom Gesangverein Germania Ostheim von 1855 - 2011

Mit unseren Gedanken an die Gründung des Gesangvereins "Germania Ostheim" versetzen wir uns in eine Zeit zurück, die im Volksmund als "die gute alte Zeit" bezeichnet wird. Jedoch auch zu dieser Zeit hatte die Ostheimer Bevölkerung, die sich überwiegend aus Landwirten und wenigen Handwerkern zusammensetzte, Ihre Sorgen und Nöte. Sie hatte in beruflicher Hinsicht schwere und harte Arbeit zu verrichten, denn Bauernarbeit war Handarbeit. So wurde oft in alt gewohnter Weise die Ernte in Gemeinschaftsarbeit eingebracht. Wie man gemeinsam arbeitete, so feierte man auch gemeinsam Feste. Kirchweih und Erntedank gehörten so selbstverständlich zum Dorf, wie die Kirche und die Ernte. Diese Feste hatten sowohl als auch eine ernste und heitere Seite. Man begann sie meistens mit einem Gottesdienst, um anschließend beim Tanz in gemütlicher Runde zusammen zu sein. Alte Sitten und Gebräuche spielten eine große Rolle. Durch die moderne Technik, die sich noch im Anfangsstadium befand, nämlich den Einsatz von Maschinen, die der Menschheit zur Erleichterung dienten, wurden alte Arbeitsmethoden durch neue ersetzt. So machte sich auch im kulturellen Leben ein Fortschritt bemerkbar, unter dem das Vereinsleben, sei es im Gesang, dem Turnen, Sport oder sonstiger Art einen großen Anteil hatte. Ganz besonders wollen wir uns jedoch mit dem deutschen Liedgut befassen, dass in Form des Chorgesanges seinen allgemeinen Einzug im deutschen Kulturleben fand. So wurde vielerorts mit der Gründung von Gesangvereinen begonnen, die im Laufe der Zeit durch Ihre gesanglichen Darbietungen in allen Volksschichten große Beachtung fanden und als Wegweiser zur allgemeinen Nachahmung ihren Zweck nicht verfehlten. Auch in unserem Dorfe befasste man sich mit dem Gedanken zur Gründung eines Gesangvereins. Dieser Gedanke konnte im Jahre 1855 verwirklicht werden. Durch Anregung einiger sangesfroher Gründer traten eine große Anzahl Männer als Mitglied bei und so konnte die gesangliche Tätigkeit unter dem Namen "Germania" aufgenommen werden. Leider sind die eigentlichen Gründer bzw. deren Namen nicht zu ermitteln, jedoch steht fest, dass ein Lehrer Wenzel aus Nieder-Weisel als Dirigent den Verein leitete.

Im Jahre 1858 übernahm Herr Lehrer August Frees, der an der Volksschule in Ostheim unterrichtete, den Dirigentenstab. Das in dem jungen Verein ein großes Interesse bestand, zeigt, dass schon im Jahre 1865 nach einem zehjährigen Bestehen die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen wurde. Zur Finan-zierung trugen die Frauen und Jungfrauen des Dorfes ganz besonders bei. So wurde das zehnjährige Bestehen in Verbindung mit der Fahnenweihe festlich begangen und somit zu einem örtlichen Ereignis.

Möge diese, alte ehrwürdige Fahne noch lange Jahre bei allen festlichen Feierlichkeiten voran getragen werden.

 

In der Zwischenzeit waren wir nicht untätig.
Wenn sie Interesse daran haben, dann können sie die gesamte Chronik bekommen. Anforderung

 

Im Jahre 2000 begannen wir das Jahr mit unserem "Bunten Abend" gefolgt von den Feierlichkeiten zur 50-Jahrfeier des TDV Ostheim im April des Jahres. Weiterhin trat man bei kirchlichen Festtagen wie Ostern, Pfingsten und das Gemeindefest der ev. Kirche Osteheim am Pfingstsonntag. Weiterhin traten wir bei Familienfeiern zur Bereicherung des Programms auf.. Wie in jedem Jahr veranstaltete der Chor im November sein Schlachtfest. Auch dieses Jahr beendeten wir  wie zuvor mit der Weihnachtsfeier für ältere Mitbürger. Auch hier erntete man reichlich Beifall.

Im Jahre 2001 begannen wir das Jahr mit unserem "Bunten Abend" gefolgt von kirchlichen Festtagen wie Ostern, Pfingsten und Konfirmation. Im April veranstaltete der Chor eine Tagesfahrt nach Trier. Nach der Stadtbesichtigung ging es zu einer Weinprobe an die Mosel. Im August bereicherten wir das Schulstraßenfest mit einem Chorgesang der seinen Anklang fand. Weiterhin traten wir bei Familienfeiern zur Bereicherung des Programms auf.. Wie in jedem Jahr veranstaltete der Chor im November sein Schlachtfest. Auch dieses Jahr beendeten wir  wie zuvor mit der Weihnachtsfeier für ältere Mitbürger. Auch hier erntete man reichlich Beifall.

2002 begann der Chor mit seinem obligatorischen "Bunten Abend", der wie erwartete, ein großer Erfolg wurde. Am letzten April richtete diesmal der GV Germania Ostheim das Lindenfest aus. Im Mai, nach der Konfirmation, die auch mitgestalteten, trugen wir zum Gelingen des Gemeindefestes mit einigen Liedbeiträgen bei. Desgleichen auch beim Schulstraßenfest. Im Oktober des Jahres trug der Chor zu Gelingen des Festgottesdienstes zur 140-Jahrfeier des GV "1862 Kirch-Göns" bei. Im November wurde der langjährige Chorleiter Helmut Haub in den verdienten Ruhestand entlassen. Zu dem veranstalteten Liederabend wurden die Chöre "Harmonie Fauerbach", "Eintracht 1906 Ober-Mörlen" und "Frohsinn 1922 Ndr.-Mörlen" geladen. Es war ein voller Erfolg. Im November bereicherten wir den Volkstrauertag und den Totensonntag mit einigen Liedbeiträgen. Der Jahresausklang wurde vom Schlachtfest  und der Weihnachtsfeier für ältere Mitbürger begleitet.

Im Jahre 2003 begannen wir das Jahr mit unserem "Bunten Abend" gefolgt von kirchlichen Festtagen wie Ostern, Pfingsten und Konfirmation. Im Juli des Jahres veranstaltete der GV "Harmonie Fauerbach" anlässlich seines 150-jährigen Bestehens ein Freundschaftssingen, an dem wir unter unserem neuen Dirigenten und musikalischen Leiters Hr. Chr. Könitzer mit Erfolg teilnahmen. Zum Saisonende im August veranstaltete der Chor mit seinen Aktiven eine Gemarkungswanderung um Ostheim. Im September des Jahres veranstaltete der Chor eine Tagesfahrt nach Michelstadt im Odenwald mit Besichtigung der Klosteranlage Engelsberg. Im Oktober veranstaltete der GV "Eintracht 1912 Wölfersheim" ein Weinfest. Im Rahmen des dort veranstalteten Freundschaftssingens ersang sich der Chor einen Bembel. Der ersungene Bembel wurde ausgiebig gefeiert. Wie in jedem Jahr veranstaltete der Chor im November sein Schlachtfest. Auch dieses Jahr beendeten wir  wie zuvor mit der Weihnachtsfeier für ältere Mitbürger. Auch hier erntete man reichlich Beifall. Im Dezember des Jahres veranstaltete die Stadt Butzbach erstmalig einen Adventkalender. Zu diesem Adventkalender wurde das Rathaus dementsprechend ausgestattet, wobei jeder Ortsteil ein Fenster bekam. Zur Öffnung diese Fensters konnte sich der Ort demonstrieren. Hierzu trug der Chor maßgeblich bei.

In 2004 begannen wir unsere Aktivitäten mit der musikalischen Umrahmung einer Goldenen Hochzeit in der Kirche. Nach der Jahreshauptversammlung fand unser obligatorischer Bunter Abend im DGH Ostheim statt. Danach folgten kirchliche Festtage wie Ostern, Pfingsten, Konfirmation und Einführung der Pfarrerin, die wir unseren musikalischen Beiträgen erfreuten. In Ruttershausen trafen wir uns mit anderen Chören zu einem fröhlichen Sängertreffen. Selbst beim jährlichen Schulstraßenfest waren wir zu hören und sorgten mit unseren Liedern zum Wohle der Veranstaltung bei. Auch Veranstaltungen wie Erntedank, Volkstrauertag und Totensonntag ist ohne die Germania Ostheim nicht mehr vorstellbar. Natürlich darf unser Schlachtfest nicht unerwähnt bleiben, dass mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten wieder ein voller Erfolg war. Das Jahr ließ man mit einem Weihnachtskonzert in der Kirche, als auch einem Seniorennachmittag und der Gestaltung des Butzbacher Adventkalenders ausklingen.

2005 begann  fast wie das Vorjahr mit der Jahreshauptversammlung. Danach fand unser obligatorischer Bunter Abend im DGH Ostheim und der Festgottesdienst, gefolgt vom Festkommers zu unserem 150jährigen Jubiläum statt. Natürlich durfte in unserem Jubiläumsjahr die Jahreshauptversammlung des Hausberg Wettertal Sängerbundes, unserer Dachorganisation im hessischen Sängerbund nicht fehlen. Zu unserem Jubiläum veranstalteten wir einen Liederabend, den wir erstmalig außerhalb von Ostheim durchführen mussten, da der Zuspruch so groß war, dass das DGH in Ostheim von den Kapazitäten nicht ausreichte. So ging man in die Mehrzwackhalle nach Nieder-Weisel. Natürlich konnten kirchliche Veranstaltungen wie Ostern, Pfingsten, Konfirmation und Gemeindefest nicht ohne uns stattfinden, denn dann fehlte ja was. Nach dem Sängertreffen zur Weinlese folgten noch weitere kirchliche Feste wie Erntedank, Volkstrauertag und Totensonntag. Das Jahr schlossen wir mit unserem Schlachtfest, dem Weihnachtsmarkt, einer Seniorenfeier  im DGH Ostheim und dem Butzbacher Adventkalender.

Im Jahre 2006 hörte man uns nach der Jahreshauptversammlung zur Konfirmation. Im Sommer sangen wir dann zum in Fauerbach. Im Herbst, nach der Sommerpause sangen wir zum erntedank und kurz darauf beim Liederabend in Ober-Mörlen. Natürlich durften zum Jahresausklang die obligatorischen Veranstaltungen wie Volkstrauertag und Totensonntag nicht fehlen. Nach unserem Schlachtfest folgte noch der Ostheimer Weihnachtsmarkt, eine Seniorenfeier und ein Singgottesdienst in der Kirche, mit dem unser Jahr schloss.

2007 begann wie das Jahr zuvor mit der obligatorischen Jahreshauptversammlung, gefolgt von einem Sängertreffen zu Fastnacht in Nieder-Weisel. Nach dem Sängertreffen zum Frühschoppen in Hoch-Weisel hörte man uns zur Konfirmation. Nicht zu vergessen ist der Hessentag, den wir im Lahntorpark mit gestalteten. Erstmalig traten hier die "Singing Sisters" außerhalb von Fastnachtsveranstaltung auf, und prillierten mit ihrem Können unter der bewährten Leitung von Frau Marianne Grahn. Dies sollte nicht der letzte Auftritt dieser Gruppe sein. Auch traten wir mit anderen Chören unseres Chorleiters Chordirektor Christoph Könitzer zum Hessentag im Weindorf auf um zum musikalischen Beitrag beizusteuern, was uns auch hervorragend gelang. Im Herbst veranstalteten wie wieder unseren Liederabend, der von einem Singgottesdienst mit Gospels gefolgt wurde. Auch zum Volkstrauertag, Totensonntag und der Seniorenfeier waren wir zu hören. Zum Abschluss des Jahres gestalteten wir noch den vorweihnachtlichen Gottesdienst am 23. Dezember mit.

Im Jahr 2008 gab es auch einige Highlights: So trat die vereinseigene Gruppe "Singing Sisters" beim Weiberfasching in Ostheim und am Faselmarkt in Butzbach auf. Unser Liederabend im November hat den Gastchören sehr gefallen, insbesondere wegen der bei uns eigenen lockeren Stimmung, die einen Liederabend zu einem gemütlichen Abend werden lässt. Im Dezember nahmen wir am Butzbacher Adventskalender teil, der erstmalig im Rathaus veranstaltet wurde. Highlight des Jahres aber war unsere Teilnahme am Chorprojekt "Größter Chor Hessens" am 23. Dezember 2008 im Hessenpark Neu-Anspach. Bei eisiger Kälte sangen wir mit einigen hundert Sängerinnen und Sängern bekannte Weihnachtslieder. Diese Veranstaltung, die auch im Hessenfernsehen übertragen wurde, war eine schöne Erfahrung, die in dieser Art sicherlich nicht so oft zu machen ist.

2009 begann mit der Ehrung von 8 Mitgliedern.Im Februar traten unsere "Singing Sisters" beim Weiberfasching in der Nachbargemeinde Hoch-Weisel auf. Der Beitrag kam so gut an, dass sie bis dato immer wieder gebeten werden, am Programm mitzuwirken. Im März wurde in der Butzbacher Alten Turnhalle unser langjähriger Chorleiter Helmut Haub für sein Lebenswerk geehrt. Wir umrahmten diese Veranstaltung mit zwei Liedbeiträgen. Zu unserem Liederabend im September hatten wir bewusst nur kleine Chöre eingeladen. Hiermit wollten wir sie ermuntern, wieder an auswärtigen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie kamen - und ihre Beiträge wurden mit gebührendem Respekt angehört. Viele von den Teilnehmern gaben uns die Rückmeldung, dass sie sich gefreut haben, zu diesem Liederabend eingeladen zu werden. Die Umrahmung des Einführungsgottesdienstes vom Kirchenvorstand ist neben den weiteren kirchlichen Auftritten Zeugnis unserer Verbundenheit mit der Ostheimer Kirchengemeinde. Zu den geselligen Veranstaltungen gehörten in 2009 ein Faschingstreiben im März, ein gemütliches Beisammensein im August und unsere Weihnachtsfeier, die sich als regelmäßige vereinsinterne Feiern etablieren. Zusätzlich unternahmen wir im Juli einen Vereinsausflug, der uns ins Kloster Eberbach und nach Wiesbaden führte.

Das Jahr 2010 begann mit der Jahreshauptversammlung, in der 8 Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt. Auch wurden 6 Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt - 50 bzw. 60 Jahre gehören sie unserem Verein an. Unser Ehrenmitglied Walter Wagner wurde für 80 Jahre Mitgliedschaft sowohl vom Verein als auch vom Hausberg-Wettertal-Sängerbund geehrt, denn ein solches Jubiläum ist wahrlich selten! Musikalisch herausragend war unsere Platzkonzert der Könitzer-Chöre und der Trag des Liedes vom HWS auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim. Wir besuchten Liedertage in Naunstadt, Fauerbach und Griedel, gestalteten einige Ständchen musikalisch und hatten gesellige Veranstaltungen, wie unser Faschingstreiben, Sommerfest und der Weihnachtsfeier. Seit diesem Jahr singen einigen Mitglieder vom Kirchenchor Hoch-Weisel bei uns mit.

Das Jahr 2011 begann mit der Teilnahme am Festgottesdienst des HWS anlässlich seines 150jährigen Bestehens im Januar. Im März nahmen wir am Festakt des HWS teil, dem auch wir seit seiner Gründung angehören - wir blicken stolz auf 157 Jahre  Bestehen zurück!
Am 5. Juni nahmen wir am geselligen Liedernachmittag zum 150 jährigen Bestehen des Liederkranzes Nieder-Weisel teil. Zu erwähnen ist auch die Veranstaltung "Tag der Höfe" in Maibach. Trotz schlechten Wetters war es eine Erfahrung, an unterschiedlichen Plätzen im Ort zu singen. Einen musikalischen Gottesdienst am 4. Advent rundete unser abwechselungsreiches Jahr ab.

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